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Béla Hartmann wurde 1971 in Stuttgart geboren und trat im Alter von acht Jahren erstmals öffentlich auf. Nach seinen Wettbewerbserfolgen in London (Intercollegiate Beethoven Prize, 1995), Dortmund (Internationaler Schubert Wettbewerb, 1997) und Leeds (2000) hat er sich rasch als eigenwilliger und sensitiver Interpret eines Repertoires etabliert, das von Rameau bis Luciano Berio reicht und seinen Schwerpunkt bei Beethoven und Schubert findet. Seine Konzerttätigkeit führte ihn in mehrere Kontinente: in den USA gastierte er unter anderem in der Carnegie Recital Hall, New York, in London in der Wigmore Hall und in Deutschland im Münchner Gasteig.
Ausgebildet wurde Béla Hartmann zunächst in München bei Vadim Suchanov und Nicolas Economou. Ein Stipendium ermöglichte sein Studium am Trinity College, London, bei John Bingham. Hier wurde er im Laufe seines Studiums mehrfach ausgezeichnet, auch als Liedbegleiter. 1993 wurde er eingeladen, bei der Gründung der Beethoven Gesellschaft aufzutreten, deren Preis er zwei Jahre später erhielt. Nach seinem erfolgreichen Abschluss in London beendete er 1998 sein Studium an der Hochschule München in der Klasse von Elisso Wirssaladse. Bei London wohnhaft, konzertiert Béla Hartmann seitdem regelmäßig in ganz Europa als beliebter Gast namhafter Orchester und geschätzter Solist angesehner Klavierabende. Seine Aufnahmen werden regelmäßig sowohl im britischen als auch im deutschen Rundfunk gesendet. Im Laufe des Jahres 2005 wird Béla Hartmann in einer Reihe von acht Abenden im Londoner Steinway Hall sämtliche Klaviersonaten von Schubert aufführen, untermischt mit einem Großteil der 400 Tänze für Klavier. Weitere Schubertabende hat er bereits in dem Londoner South Bank Centre und der Luxemburger Schubertiade gegeben, sowie für das britische Schubert Institute und die Schubert Society. Eine besondere Vorliebe hat Bela Hartmann auch für alte Instrumente, und eine kürzere Reihe mit einer Auswahl der Sonaten und Tänzen wird auch auf einem Hammerklavier der Firma Graf aus dem Jahre 1823 stattfinden.
"Bela Hartmann interpretierte die Werke meisterhaft. Sein Spiel war reich an Kontrasten im Wechsel von weichen und energiegeladenen Klängen. Dank seiner Virtuosität strahlte er selbst eine innere Ruhe und Gelassenheit aus, durch die sich seine Freude am Spiel aufs Beste ausdrückte."
"Junger Pianist mit erstaunlicher Reife"
"Ein wunderbarer Pianist ..."
"Der magische Anschlag des jungen Stars Béla Hartmann, ... er hielt uns atemlos mit seiner subtilen Interpretation."
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